Verein

23.11.2022, Pfefferkuchenessen im Bootshaus

Sehr viele Jahre Kanuerfahrung hatten sich zum diesjährigen Pfefferkuchenessen im Bootshaus versammelt. Der Ältestenrat hatte eingeladen, organisiert, Tische gedeckt und 29 Senioren und Seniorinnen waren dem Ruf gefolgt.

Bei Kaffee, Stolle und dem namensgebenden Gebäck, dazu viel Plaudereien, Bilder und Filme aus 102 Jahre Kanugeschichte in Spremberg waren schnell drei Stunden vergangen.

Schön war`s und alle waren sich einig, es gibt noch viel anzusehen, vielleicht sogar aufzuarbeiten mit Namen und Ereignisse.

Also bald mal wieder, es muss ja nicht mit Pfefferkuchen sein.

Veröffentlicht: 24.11.22 10:52
Letzte aktualisierung: 02.12.22 15:06

27.10.2022, 102.Geburtstag Kanu Spremberg

Für uns war es wieder ein Feiertag. Der Bootshaussaal ist gut gefüllt, Getränke gab es aus der Flasche. Christoph eröffnete unsere Geburtstagsfeier mit kleinem Rückblick, bei dem er dann auch gleich mit dem Siegerpokal der 589-km-Sternfahrt nach Hamburg im Jahre 1924 den Bogen zum Thema des Abends ziehen konnte.

Seit drei  Jahren hatten wir einen Vortrag über die 715-km-Paddeltour, dem Yukon-River-Quest,  auf dem Yukon in Kanada auf dem Plan. Aus bekannten Gründen musste der Vortrag verschoben werden, aber nun passte es gut. Der Extrempaddler Mirco Prüfer, er ist an der Neiße zu Hause, hatte inzwischen auch schon weitere Extrempaddeltouren absolviert und weitere Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt.  Diese gab er gern an die Spremberger Kanuten weiter. Wie sich im Vortrag herausstellte, hat Extrempaddeln wenig mit einer gemütlichen Wanderfahrt und Naturgenuß zu tun. Die 715-km auf dem Yukon hatte Mirco schonmal in 56 Stunden + absolviert. Da ist das sprichwörtliche Paddeln bis zur Ermüdung oder gar bis zu Sinnestäuschungen normal. Auch wenn der Vortrag sehr informativ und interessant war, die Faszination des Extrempaddelns hat sich wohl nicht jedem im Saal erschlossen.

In einem waren sich alle einig-wir paddeln gemeinsam dem 103. entgegen. Auf der Spree, im Spreewald und anderswo.  

Veröffentlicht: 28.10.22 12:29
Letzte aktualisierung: 02.12.22 15:06

23.10. Abpaddeln

Der Einladung des Ältestenrates sind auch in diesem Jahr eine Menge Sportfreunde gefolgt. Es wurden Sportfreunde für ihre 65jährige, 60- und 50jährige Mitgliedschaft geehrt. Es wurde eine Gedenkminute für die in diesem Jahr von uns gegangenen Sportfreunde eingelegt. Berichtet wurde über alle Höhepunkte aller Sparten bevor es wieder einmal hieß "An die Boote weggetreten".

Bei herrlichem Wetter wurden 24 Einer, 5 Zweier, 1 Dreier Wanderboot und ein Drachenboot zu Wasser gelassen, sodass 50 Sportfreunde paddelnd die Saison beendeten. An Land blieben ebenfalls noch einmal 50 Sportfreunde.

Veröffentlicht: 23.10.22 19:11
Letzte aktualisierung: 03.12.22 11:32

22.10. Arbeitseinsatz

Alljährlich putzt sich das Bootshaus durch viele fleißige Helfer. Wie in  jedem Jahr wurde im Herbst ein Arbeitseinsatz durchgeführt. Es wurde sich viel vorgenommen und es wurde auch wieder viel geschafft. Wie immer musste das Grundstück von einer Menge Laub befreit werden, die Dächer abgekehrt werden, die Dachenrinnen vom Dreck befreit und die Schotten aufgeräumt werden. Auch im Bootshaus wurde fleißig geputzt. Die Lampen wurden abgeschraubt und ebenfalls vom Schmutz befreit, es wurde geputzt und aufgeräumt. Da in den nächsten Tagen in den Damenumkleideräumen eine Renovierung stattfindet und die Duschen neu gefliest werden, mussten die alten erst einmal entfernt werden. Mit Stemmhämmern wurde mit viel Aufwand und Kraft das Werk vollbracht. 

Mittags wurde für Verpflegung mit Suppe, Bockwurst und Wiener auch gesorgt, sodass alle wieder gestärkt ans Werk oder nach Hause gehen konnten. 

Vielen Dank an die 32 fleißigen Helfer im Namen der Abteilungsleitung Kanu.

Veröffentlicht: 23.10.22 18:45
Letzte aktualisierung: 03.12.22 11:32

Gedenken an Hans-Joachim Handrick (01.02.1930 – 30.04.2022)

Anfang der 50-iger Jahre fand  Hans-Joachim den Weg ins Spremberger Bootshaus. Er verschrieb sich der Nachwuchsarbeit, war Jugendwart und Mitglied der Kinder-und Jugendkommission des DKSV der DDR.  Im Verein arbeitet er lange Jahre in der Vereinsleitung. Im Wanderboot paddelte er auf den heimatlichen Flüssen, im Spreewald, auf der Donau und später auch auf Weser, Rhein und vielen anderen Flüssen.

Und immer hatte er sein Akkordeon dabei, begleitete damit die Wettkämpfer und Wanderpaddler. Bei fast jedem Vereinsmitglied, welches länger als 20 Jahre  Mitglied ist, hat er schon beim runden Geburtstag, Polterabend oder Hochzeit gespielt. Keine Vereinsveranstaltung ohne Achim mit dem Akkordeon, ob OTEFA, Fasching oder der Empfang erfolgreich heimgekehrter Sportler. Und wenn beim Fasching die Disco schonmal eingepackt hatte, Achim unterhielt das Publikum bis die Morgensonne aufging.

Achim hat deutliche Spuren nicht nur in der Stadt Spremberg, auch im Spremberger Bootshaus hinterlassen.

Und mindestens immer wenn wir singen „Im Bootshaus brennt noch Licht“, auch ein Meisterstück aus Achims musikalischem Schaffen, wird Achim in unseren Gedanken und bei uns sein.

Veröffentlicht: 05.05.22 19:10
Letzte aktualisierung: 02.12.22 18:19