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Steuer KII Umbau der Zweite
Nun ist es endlich geschafft. Mein zweiter Umbau eines Struer KII ist nach
langer mühevoller Arbeit vollzogen.
Es ist die Regina das letzte 1985 aus Honduras Mahagoni gebaute Holz-Rennboot.
Designer war damals Ole Gibsholm Madson.
Nachdem ich vor einem Jahr den KII Makker umgebaut hatte ging es mir nunmehr
darum was ich noch besser machen könnte. Grundsätzlich galt es das
Boot marathontauglich zu machen, das heißt, dass es auch noch bei
größeren Wellen fahrtüchtig ist
Im Gegensatz zum Makker habe ich dass Vorschiff statt um 8 cm um 10 cm
angehoben und hinter der zweiten Sitzluke auf Null auslaufen lassen. Beim
Makker hatte ich damals Oberschiff komplett abgenommen. Nun bei der Regina
wie schon erwähnt bis hinter der zweiten Sitzluke, denn das Achterschiff
ist ja nicht der Teil der bei Wellengang Probleme bereitet.
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Das Boot wurde von mir hinter der zweiten Sitzluke geschottet, sodass kein
Wasser eindringen kann und man gleichzeitig die Möglichkeit hat
Trockensachen mitzunehmen. Beide Süllränder bekamen breitere
Abschlüsse damit die Spritzdecken besser haften und das Wasser
abgewiesen wird, was sich bereits bei dem Makker f�r gut erwiesen hatte.
Wie viele Stunden ich für den Umbau gebraucht habe kann ich nicht genau
sagen es waren bestimmt über 100 Stunden ich habe sie nicht gezählt.
Irgendwann war man zwischendurch auch müde geworden. Hatte im Herbst
den Zweier fast fertig beiseite gelegt und am meinen neuen Einer den Winter
über gebaut.
Nun zum Frühjahr wollte ich das Boot aber unbedingt zu Ende bringen.
Dafür war noch eine Menge Schleifarbeit notwendig - jeden Abend eine
Woche lang 2 - 3 Stunden per Hand und Naßchleifpapier denn das
schöne Mahagoni solle weitgehend unbeschädigt bleiben. Sperrholz
zu schleifen ist eine sehr schwierige Angelegenheit.
Es ist unheimlich mühsam ein Boot umzubauen, weil es so viele Unbekannte
gibt die einem irgendwann überraschen. Wenn man das Deck abschneidet
hat das Boot keine Stabilität mehr und man muss zusehen, dass man das
Deck nach Wochen wieder mm genau auf das Unterschiff bekommt sonst passt
nichts mehr zusammen.
Stemmböcke Steuer- u. Sitzanlage müssen genau die gleichen
Abstände haben wie vor dem Umbau.
Ich denke, dass der Zweier noch harmonischer wirkt als der Makker.
Wer sich dafür interessiert, heute kostet ein Struer Renn-Zweier aus
Sperrholz rd. 7.700,00 €.
Hier nur einige Zitate aus dem Seekajakforum:
Mann ist der schön geworden!
Respekt!
Und in 50 Jahren wird gerätselt, was Struer da so gebaut hat.
Genial, meinem Respekt vor so viel handwerklichem Geschick.
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40. Spreewaldorientierungsfahrt, vom 02.-04.10
Vier Sportfreunde nahmen an der 40. Spreewaldorientierungsfahrt der
Sportgemeinschaft Lok RAW Cottbus vom 02.-04.10 2011 in Burg teil.
Aufgrund der Jubiläumsveranstaltung und des verlängerten
Wochenendes mit dem Feiertag des 3. Oktober konnten die Cottbuser Kanuten
einen Teilnehmerrekord mit ca. 150 Startern erreichen.
Herrlichster Sonnenschein mit Temperaturen, die eigentlich dem Sommer
vorbehalten sind, ließen beste Stimmung bei den Teilnehmern aufkommen.
Am Samstag wurde die Spree von Cottbus nach Burg gepaddelt. Einige
Sohlschwellen sorgten für Abwechslung und sportlichen Anreiz, andere
Sportfreunde trugen ihre Boote sicherheitshalber um, damit die nicht
direkten Kontakt mit Neptun zu befürchten hatten. Besonders
interessant war die Befahrung des renaturierten Spreeabschnittes in
Maiberg.
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In Maiberg gab es dann auch eine zünftige Kartoffelsuppe als
Verstärkung für Zwischendurch. Gut gelaunt kamen alle Kanuten am
Nachmittag in Burg an.
Am Sonntag stand dann der Orientierungswettkampf an. Gestartet wurde in
3min Abständen an der Schleuse unterhalb der Jugendherberge in Burg.
Jede Bootsbesatzung bekam erst am Start eine Spreewaldkarte mit ca. 10-12
eingezeichneten Punkten, die es in einer beliebigen Reihenfolge
abzuarbeiten galt. Wer alle Punkte im Spreewald gefunden hatte und als
Zeitschnellster das Ziel erreichte, wurde als Sieger gewertet. Aufgrund
von Einzelstarts war die Spannung bis zur Siegerehrung offen.
Am Ende konnten Johanna Handrick mit Carsten Handrick einen zweiten Platz
in der Mix Kategorie erzielen. Vorjahressieger Heike Handrick und
Benjamin Schorg fanden sich leider nur im Mittelfeld, da sie mit
technischen Problemen am Steuer wertvolle Zeit verloren hatten und auch
Probleme mit der Orientierung hatten...
So klang der Abend in gemütlicher Runde mit der Siegerehrung, mit dem
Fazit wir sehen uns im nächsten Jahr wieder, aus.
Teilnehmer Sonnabend und Sonntag auf dem Wasser: Antje und Benjamin Schorg,
Johanna, Heike und Carsten Handrick
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Struer Makker K2, wer kennt ihn noch ?
Vor ca. 3 Monaten kam mein Paddelfreund Heinz zu mir und fragte mich, ob ich
sein alten Struer K2 umbauen könnte. Das war eigentlich eine Nummer zu
groß für mich, dennoch habe ich dann irgendwann ja gesagt und nach ca.
7 Wochen haben wir den Zweier zu neuem Leben erweckt. Am vergangen Freitag
haben wir ihn dann mit Erfolg getestet. Der alte Rennkajak war als reines
Flachwasserboot für Marathons nur schwer zu gebrauchen. Vor 2 Jahren hatten
wir das beim Potsdam- Marathon mit einigen Wellen deutlich gespürt.
Vorn bohrte er sich in die Wellen und der Rest kam zwischen Süllrand und
Spritzdecke durch. Das sollte nun geändert werden. So bekam das Boot
einen 8 cm höheren Bug der dann zur ersten Sitzluke hin auf 4 cm bis
zum Heck auslief. Das war wegen dem 3 mm Sperrholz keine leichte Aufgabe.
Auf die vorhandenen Süllränder die sehr schmal waren wurden neue
Süllränder mit entsprechendem Überhang angebracht damit das
Wasser darunter nicht in die Sitzluke laufen kann. Das Boot bekam hinter
dem hinteren Sitz ein Schott sowie oben und am Steuer einen Lukendeckel.
Alles wurde mit Epoxidharz beschichtet und das Unterschiff erhielt noch
zusätzlich ein 80 -er Gewebe. Danach 3 x lackiert, fertig.
Fazit: Ein schönes Boot und alle waren begeistert.
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Ein neues Boot...
Es ist schon so, dass man immer nach mehr Präzision und nach neuen Aufgaben sucht.
Viele behaupten ja, dass wenn Einem erst einmal der Bootsbau-Virus gepackt hat man nicht mehr
aufhören kann. Gut, ich hoffe soweit ist es noch nicht oder doch? Jedenfalls habe ich
Ende November letzten Jahres damit begonnen -nachdem ich mit dem Umbau des Surfski fertig
war- einen neues Boot zubauen. Die Zeichnung dafür hatte mein Freund Arnim aus Bonn
auf der Basis der im letzten Jahr gebauten 6,20 m langen Impala. Das neue Boot sollte etwas
kürzer werden, denn 6,20 LÜA ist schon nicht gerade ein kurzes Boot. Wir hatten
uns dafür entschieden dem Boot eine Länge von 5,70 m zu geben. Nachdem ich die
Baupläne erhalten hatte machte ich mich daran die Helling zu bauen und die Mallen
zustellen. Ich hatte wie immer ca. 3 Monate Bauzeit eingeplant. Um so ein Boot zu bauen
benötigt man ca. 250 Std. ich hatte davon ja bereits berichtet. Gestern nun hatte
fand die Probefahrt auf der Elbe statt, ja nicht auf der Spree denn Heinz Stand mir zur
Verfügung und machte einige Fotos. Am Anfang war ich noch skeptisch ob alles richtig
war die Sitzposition, die Steueranlage und was so dazu gehört. Bei der Steueranlage
hatte ich mich für ein Unterflursteuer entschieden.
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Als ich im Boot saß fühlte ich mich sofort wohl, die Sitzposition war optimal,
das Steueranlage ließ sich leicht bedienen. Man kann auf dem Foto sehen, dass wir nicht
die typischen Rennsportsteuer fahren, sondern mit Pedalsteuerung wobei der untere
Bereich fest ist auf dem die Füße ruhen. Gesteuert wird nur durch die Bewegung des
Vorfußes bzw. mit den Zehen. Alles verlief erfreulich gut und ich war mit meiner Arbeit
soweit zufrieden. Mit soweit meine ich, dass ich schon noch genug an meiner Arbeit zu
kritisieren habe. Jeder Bootsbau ist nie der gleiche. Es gibt immer wieder neue
Herausforderungen sei es durch die Form des Bootes oder durch das verwendete Material.
Das verarbeiten von drei verschieden Holzsorten machte die optisch schöne Arbeit aber
doch schwierig, weil jedes Holz unterschiedlich hart ist und sich dann schlecht
schleifen lässt. Als Material habe ich Kanadische Zeder, Mahagoni und Balsaholz
verarbeitet. Außerdem habe ich mit einem neuen Epoxydharz gearbeitet und zum Lackieren
nicht 1 Komponentenlack sondern 2 Komponentenlack verwendet. Schon ergeben sich unbekannte
Aufgaben und damit können sich auch kleine Fehler einschleichen. Wie sagt man heute
so schön -learning by doing- wohl wahr.
Aber da ich kein Bootsbaumeister werden will bin ich mit dem Ergebnis zufrieden und Heinz
meint, es wäre mein schönstes Boot das ich bisher gebaut habe. Was will ich mehr.
Für den, den es interessiert einige technischen Daten.
| Länge |
5,70m |
| Länge Wasserlinie |
5,64m |
| Breite |
52,8cm |
| Breite Wasserlinie |
44,8cm |
| Benetzte Fläche |
1,96 m² |
So ist zu hoffen, das mir das Boot viel Freude bereitet und lange hält.
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08.01.2011 Eierfahrt 2011
Bei der diesjährigen Eierfahrt haben D.Taubert und C.Zimmermann als erstes von
den Sprembergern Kanuten Neptun begrüßt.
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