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40. Spreewaldorientierungsfahrt, vom 02.-04.10
Vier Sportfreunde nahmen an der 40. Spreewaldorientierungsfahrt der
Sportgemeinschaft Lok RAW Cottbus vom 02.-04.10 2011 in Burg teil.
Aufgrund der Jubiläumsveranstaltung und des verlängerten
Wochenendes mit dem Feiertag des 3. Oktober konnten die Cottbuser Kanuten
einen Teilnehmerrekord mit ca. 150 Startern erreichen.
Herrlichster Sonnenschein mit Temperaturen, die eigentlich dem Sommer
vorbehalten sind, ließen beste Stimmung bei den Teilnehmern aufkommen.
Am Samstag wurde die Spree von Cottbus nach Burg gepaddelt. Einige
Sohlschwellen sorgten für Abwechslung und sportlichen Anreiz, andere
Sportfreunde trugen ihre Boote sicherheitshalber um, damit die nicht
direkten Kontakt mit Neptun zu befürchten hatten. Besonders
interessant war die Befahrung des renaturierten Spreeabschnittes in
Maiberg.
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In Maiberg gab es dann auch eine zünftige Kartoffelsuppe als
Verstärkung für Zwischendurch. Gut gelaunt kamen alle Kanuten am
Nachmittag in Burg an.
Am Sonntag stand dann der Orientierungswettkampf an. Gestartet wurde in
3min Abständen an der Schleuse unterhalb der Jugendherberge in Burg.
Jede Bootsbesatzung bekam erst am Start eine Spreewaldkarte mit ca. 10-12
eingezeichneten Punkten, die es in einer beliebigen Reihenfolge
abzuarbeiten galt. Wer alle Punkte im Spreewald gefunden hatte und als
Zeitschnellster das Ziel erreichte, wurde als Sieger gewertet. Aufgrund
von Einzelstarts war die Spannung bis zur Siegerehrung offen.
Am Ende konnten Johanna Handrick mit Carsten Handrick einen zweiten Platz
in der Mix Kategorie erzielen. Vorjahressieger Heike Handrick und
Benjamin Schorg fanden sich leider nur im Mittelfeld, da sie mit
technischen Problemen am Steuer wertvolle Zeit verloren hatten und auch
Probleme mit der Orientierung hatten...
So klang der Abend in gemütlicher Runde mit der Siegerehrung, mit dem
Fazit wir sehen uns im nächsten Jahr wieder, aus.
Teilnehmer Sonnabend und Sonntag auf dem Wasser: Antje und Benjamin Schorg,
Johanna, Heike und Carsten Handrick
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Struer Makker K2, wer kennt ihn noch ?
Vor ca. 3 Monaten kam mein Paddelfreund Heinz zu mir und fragte mich, ob ich
sein alten Struer K2 umbauen könnte. Das war eigentlich eine Nummer zu
groß für mich, dennoch habe ich dann irgendwann ja gesagt und nach ca.
7 Wochen haben wir den Zweier zu neuem Leben erweckt. Am vergangen Freitag
haben wir ihn dann mit Erfolg getestet. Der alte Rennkajak war als reines
Flachwasserboot für Marathons nur schwer zu gebrauchen. Vor 2 Jahren hatten
wir das beim Potsdam- Marathon mit einigen Wellen deutlich gespürt.
Vorn bohrte er sich in die Wellen und der Rest kam zwischen Süllrand und
Spritzdecke durch. Das sollte nun geändert werden. So bekam das Boot
einen 8 cm höheren Bug der dann zur ersten Sitzluke hin auf 4 cm bis
zum Heck auslief. Das war wegen dem 3 mm Sperrholz keine leichte Aufgabe.
Auf die vorhandenen Süllränder die sehr schmal waren wurden neue
Süllränder mit entsprechendem Überhang angebracht damit das
Wasser darunter nicht in die Sitzluke laufen kann. Das Boot bekam hinter
dem hinteren Sitz ein Schott sowie oben und am Steuer einen Lukendeckel.
Alles wurde mit Epoxidharz beschichtet und das Unterschiff erhielt noch
zusätzlich ein 80 -er Gewebe. Danach 3 x lackiert, fertig.
Fazit: Ein schönes Boot und alle waren begeistert.
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Ein neues Boot...
Es ist schon so, dass man immer nach mehr Präzision und nach neuen Aufgaben sucht.
Viele behaupten ja, dass wenn Einem erst einmal der Bootsbau-Virus gepackt hat man nicht mehr
aufhören kann. Gut, ich hoffe soweit ist es noch nicht oder doch? Jedenfalls habe ich
Ende November letzten Jahres damit begonnen -nachdem ich mit dem Umbau des Surfski fertig
war- einen neues Boot zubauen. Die Zeichnung dafür hatte mein Freund Arnim aus Bonn
auf der Basis der im letzten Jahr gebauten 6,20 m langen Impala. Das neue Boot sollte etwas
kürzer werden, denn 6,20 LÜA ist schon nicht gerade ein kurzes Boot. Wir hatten
uns dafür entschieden dem Boot eine Länge von 5,70 m zu geben. Nachdem ich die
Baupläne erhalten hatte machte ich mich daran die Helling zu bauen und die Mallen
zustellen. Ich hatte wie immer ca. 3 Monate Bauzeit eingeplant. Um so ein Boot zu bauen
benötigt man ca. 250 Std. ich hatte davon ja bereits berichtet. Gestern nun hatte
fand die Probefahrt auf der Elbe statt, ja nicht auf der Spree denn Heinz Stand mir zur
Verfügung und machte einige Fotos. Am Anfang war ich noch skeptisch ob alles richtig
war die Sitzposition, die Steueranlage und was so dazu gehört. Bei der Steueranlage
hatte ich mich für ein Unterflursteuer entschieden.
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Als ich im Boot saß fühlte ich mich sofort wohl, die Sitzposition war optimal,
das Steueranlage ließ sich leicht bedienen. Man kann auf dem Foto sehen, dass wir nicht
die typischen Rennsportsteuer fahren, sondern mit Pedalsteuerung wobei der untere
Bereich fest ist auf dem die Füße ruhen. Gesteuert wird nur durch die Bewegung des
Vorfußes bzw. mit den Zehen. Alles verlief erfreulich gut und ich war mit meiner Arbeit
soweit zufrieden. Mit soweit meine ich, dass ich schon noch genug an meiner Arbeit zu
kritisieren habe. Jeder Bootsbau ist nie der gleiche. Es gibt immer wieder neue
Herausforderungen sei es durch die Form des Bootes oder durch das verwendete Material.
Das verarbeiten von drei verschieden Holzsorten machte die optisch schöne Arbeit aber
doch schwierig, weil jedes Holz unterschiedlich hart ist und sich dann schlecht
schleifen lässt. Als Material habe ich Kanadische Zeder, Mahagoni und Balsaholz
verarbeitet. Außerdem habe ich mit einem neuen Epoxydharz gearbeitet und zum Lackieren
nicht 1 Komponentenlack sondern 2 Komponentenlack verwendet. Schon ergeben sich unbekannte
Aufgaben und damit können sich auch kleine Fehler einschleichen. Wie sagt man heute
so schön -learning by doing- wohl wahr.
Aber da ich kein Bootsbaumeister werden will bin ich mit dem Ergebnis zufrieden und Heinz
meint, es wäre mein schönstes Boot das ich bisher gebaut habe. Was will ich mehr.
Für den, den es interessiert einige technischen Daten.
| Länge |
5,70m |
| Länge Wasserlinie |
5,64m |
| Breite |
52,8cm |
| Breite Wasserlinie |
44,8cm |
| Benetzte Fläche |
1,96 m² |
So ist zu hoffen, das mir das Boot viel Freude bereitet und lange hält.
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08.01.2011 Eierfahrt 2011
Bei der diesjährigen Eierfahrt haben D.Taubert und C.Zimmermann als erstes von
den Sprembergern Kanuten Neptun begrüßt.
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Der erste Surfski in Deutschland aus Holz
Hallo,
nun ist es vollbracht und die erste Probefahrt am vergangenen Wochenende
bei teilweisen Sonnenschein und Temperaturen um die 3 Grad bei leichtem
Wind übertrafen meine Erwartungen.
Hatte ich doch im Internet unter Surfski.info zwei selbstgebaute Surfski aus
Holz gesehen.
Da kam nach einigen Überlegungen der Wunsch auf meinen Sea Racer zum
Surfski umzubauen.
Den Sea Racer hatte ich nach dem Design von Thomasson gebaut. Dabei
ergaben sich aber Probleme mit dem vorn sehr flach gehaltenem Oberdeck
und auch der Trimm passte nicht ganz, so das das Heck bei schneller
Fahrt zu sehr absackte und die Spitze vorn auf einer Länge von
ca. 15 cm aus dem Wasser kam. Den Sitz weiter nach vorn zu schieben
ging nicht, da hätte ich den Süllrand ebenfalls verändern müssen.
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Also kurz um, nach dem ich u. a. die Bilder von dem Surfski aus Holz aus
Trinidad, den ein wegen eines Schlaganfalls pensionierter Lehrer gebaut
hatte stand für mich der Entschluss fest.
Schließlich war der Fusion Surfski der ebenfalls nach dem Design von
Thomasson gebaut wurde nur 20 cm länger bei gleicher Breite. Aber
ich war mit der Länge von 6,00 bei einer Breite von 43 cm voll
zufrieden, denn so kann ich ihn bei mir noch bequem unterbringen.
So trennte ich den vorhandenen Süllrand ab schnitt die Luke bis
kurz vor dem ersten Schott aus und brachte einen neuen Süllrand auf.
Hinter dem Sitz baute ich noch ein weiteres Schott mit einem
Schraubverschluss ein.
Das hatte den Vorteil, dass ich Kleinteile sicher verstauen kann und
die Wassermenge die das Cockpit aufnehmen kann reduzierte. Viel Mühe
machte dann noch die Konstruktion mit dem Steuer da ein angehangenes
Steuer nicht zu einem Surfski passt. Aber letztlich gab es auch dafür
eine Lösung. Da nun die Luke groß ist kann ja auch viel Wasser rein
und das muss man schließlich wieder loswerden. Deshalb gibt es in
Surfski auch Lenzventile die bei entsprechender Fahrt das Wasser
wieder abpumpen - nein absaugen ist hier richtig. Zum Schluss noch
einen verstellbaren Sitz eingebaut und schon konnte es losgehen.
Nachdem ich rd. 20 km damit gefahren bin, kann ich sagen der Umbau hat
sich gelohnt und ist somit der erste mir bekannte Surfski aus Holz
in Deutschland.
Nun werden sich viele fragen was hat das mit einem Ski zu tun oder
was ist eigentlich ein Surfski.
Hier eine Aufklärung gem. Wikipedia:
Surf Ski
Dem füge ich hinzu, dass die Rescue-Surfskis in den besagten
Ländern zum Retten von Ertrinkenden von der Wasserwacht eingesetzt.
Die andern Surski nennen sich dann Longdistance Surfski und sind heute
bis 6,50 lang zwischen 38 - 50 cm breit. Sie sind sehr schnell und
kippstabil. Da Sie auch wie schon gesagt auch als Sit-on-Top Boote
bezeichnet werden, sitz man nicht wie im Kajak obgleich der Sitz in
seinem tiefsten Punkt bis zu 5 cm unter der Wasserlinie liegt.
Das macht sie so stabil gegenüber z. B. Rennbooten. Der Vorteil
liegt u. a. auch darin, dass wenn man mal gekentert ist relativ leicht
( bei einiger Übung ) wieder ins Boot kommt. Das erhöht die
Sicherheit. Nachteil in unseren Breitengraden ist, dass man relativ
ungeschützt in dem Surfski sitzt, da empfiehlt sich entsprechende
Kleidung.
Dieser Sport nimmt auch in Deutschland immer mehr zu und ist bei vielen
Marathon-Veranstaltungen nicht mehr wegzudenken.
Unter dem Motto - das Leben geht weiter - geht auch die Entwicklung weiter
und Spass macht es allemal.
Gruß
Rüdiger
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Das Boot
Liebe Kanufreunde,
Mitte März bei der Mitgliederversammlung hatte ich euch beim Vortrag über den Bau meines leistenbeplankten Kajaks schon einige Bilder von dem neuen Boot gezeigt.
Heute kann ich euch mitteilen, dass das neue Boot fertig ist und seine Jungfernfahrt absolviert hat – natürlich ohne Jungfern -, da einsitzig.
Nachdem es noch einige kleine ungeahnte Probleme gegeben hat, die dann doch noch irgendwann gemeistert wurden, fand die erste Wasserung am 07.04.2010 am Senftenberger See statt.
Das Wetter an diesem Tag war prächtig und die Probefahrt gelungen. So freute ich mich darüber, dass meine viele Arbeit ( ca. 220 Std.) über den Winter hinweg nicht umsonst waren.
Und so entschloss ich mich das Boot am kommenden Wochenende in Oberhausen zum Halbmarathon über 21,0 km zu fahren. zum Bericht >>> |
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