Slalom

 
   
 


Berichte Marathon von Rüdiger Schulze-Rusch

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9. Cesky Krumlov River Marathon vom 08.10.2011

Ja, es ist schon eine ganze Weile her, der Cesky Krumlov River Marathon und er ist es wert, dass ich kurz darüber berichte. Warum weil ich denke, dass es bei uns im Verein Kanuten gibt, für die dieser Marathon ganz interessant sein könnte. Dabei denke ich vor allem an die Slalomfahrer ob noch aktiv oder nicht spielt hier eigentlich keine Rolle. Die Veranstaltung ist so super organisiert und strahlt eine unheimliche Begeisterung aus. Dazu kommt die traumhafte Kulisse von der von der UNSECO unter Denkmalschutz gestellten Stadt - ein Kleinod.

Es nahmen insgesamt über 300 Teilnehmer an der Veranstaltung teil, wovon so glaube ich, 280 das Ziel erreichten. Dreh- und Angelpunkt der Organisatoren war das Eggenberg-Palai in dem heute wieder / immer noch das Eggenberg-Bier gebraut wird. Hier war auch die Anmeldung. Wie bin ich eigentlich dahin gekommen. Wieder einmal hat mein Freund Heinz mich animiert doch endlich mal zu dieser Veranstaltung mitzukommen. Nachdem ich mich im Vorjahr noch drücken konnte sagte ich für dieses Jahr zu. Die Teilnehmer kamen fast aus dem gesamten europäischen Raum von Rumänien über Finnland Irland waren die Teilnehmer angereist.

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Die Strecke ging von Vyssi Brod (am Lipnostausee) über Rozmberk nach Cesky Krumlov und war insgesamt 36 km lang. Dabei wahren insgesamt 9 Wehre zu durchfahren. An den Wehren oder Bootsrutschen oder Flossgassen - wie auch immer - immer ausreichend Sicherheitskräfte postiert. Da standen mindestens 3 - 4 Leute angeseilt in Trockenanzügen im Wasser und waren sofort zur Stelle sollte jemand nach einer Kenterung nicht allein wieder hoch rollen können. Das war schon beeindruckend. Auf der ganzen Strecke flog zusätzlich ein Hubschrauber und hatte die Angelegenheit aus der Luft voll im Griff.

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Vor dem ersten Wehr hatte ich ganz schön Bammel das muss ich zugeben war ich doch seid meiner Jugend - das ist nun schon 50 Jahre her - kein Wildwasser mehr gefahren. Und einsehen konnte man die Angelegenheit auch nicht. Vielleicht war es auch besser so, da sieht man vorher nicht was auf einem zukommt. Ich dachte nur wenn da einer kentert und der nächste fährt darauf zu - wie soll das gehen, aber es ging alles besser als ich am Anfang dachte dank auch der bereits erwähnten Sicherheitskräfte. Also ich kam das erste Wehr gut runter - ach ja, nach dem Start kam nach rund 1000m schon das erste Wehr was gibt das für ein Andrang. Aber alle stellten sich so wie sie ankamen hintereinander an, es gab kein unnötiges drängeln oder so. Nun hatte ich Mut für die nächsten Wehre, aber kurz vor dem Ziel ich glaube bild3 bei Wehr 7 hatte es mich im Schwall dann doch erwischt. Irgendetwas hatte ich falsch gemacht jedenfalls hatte ich auf der Seite gestützt wo das Kehrwasser war jedenfalls zog es mein Paddel nach unten und weg war ich. Zum Glück bliebt ich im Boot und konnte mich mit so etwas Ähnliches wie die hohe Stütze mit dem Kopf über Wasser halten. So trieb ich mittels Kehrwasser an das Ufer wo ich mich wieder aufrichten konnte. Zum Glück hielt auch die Spritzdecke, hatte kein Wasser im Boot und kaum Zeit verloren. Bis zum Ziel war es nun nicht mehr weit und es war geschafft. In meiner Bootsklasse bin ich dann noch 19.-ter Geworden und war damit auch zufrieden. Leider hätte das Wetter besser sein können, es war ziemlich kalt und regnerisch. Aber im nächsten Jahr soll gutes Wetter sein und da bin ich bestimmt wieder dabei.

Wenn es interessiert hier die Internetseite: www.krumlovskymaraton.com/en/info-about-the-race